Wie seid Ihr zum Cougar gekommen?

Cougarspezifisches, was nicht in eine andere Kategorie passt
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tst89
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Wie seid Ihr zum Cougar gekommen?

#1 Beitrag von tst89 » Di 8. Feb 2005, 23:48

Hi zusammen,

diesen Thread hab ich aus dem Fordboard geklaut, weil ich dieses Thema einfach super finde und hier sich noch einige andere Leute rumtreiben :D
An dieser Stelle danke an Silke (RedCougar) für die Idee :up:

Wenn Ihr schon im Fordboard Eure Geschichte geschrieben habt, kopiert diese hier rein - wenn nicht haut in die Tasten ;)

Nun meine Geschichte:
Aaaaalso vor ungefähr 6 Jahren saß ich auf einer Automesse hier in München in einem echten ST200 (damals noch nicht ahnend welchen Kultstatus dieser besitzen würde) und ab da stand fest: irgendwann werd ich mal einen Cougar kaufen.

Lange Zeit später, nämlich im Sommer 2001 fuhr ich meinen ersten Cougar probe. Es war ein blauer R4 und nach dieser Probefahrt stand fest: Es wird KEIN Cougar mehr. :oops:
Sorry, aber der 4-Zylinder war mir für ein Sportcoupe einfach zu schwach. Außerdem war der Wagen total verraucht und sowas mir einem militanten Nichtraucher.

Im März 2002 kam mein zweiter Anlauf in Sachen Cougar, da mir der Wagen vom Design her einfach zu gut gefallen hat. An diesem Tag stimmte alles. Es war ein silberner V6. Gut erhalten und einfach schön. Nur dieser hatte kein Schiebedach (für mich ein Muß) und nachdem ich damals noch in Ausbildung war konnte ich mir diesen eh nicht leisten.

Ende Juli 2002 war es dann endlich soweit. Ich bin eigentlich nur zum nächsten Elektro-Fachmarkt CDs kaufen fahren. Ich weiß nicht warum, aber damals fuhr ich einen kleinen Umweg über einen Ford-Händler und während dem vorbeifahren fiel mir ein blauer Cougar auf. Ich hab angehalten und der war einfach perfekt:
Alte Oma als Vorbesitzerin, V6 mit Leder und Schiebedach, top gepflegt. Und alles zu einem fairen Preis.
Probefahrt, anschließend einige Tage Rechenarbeit und schon ist der Traum in Wirklichkeit gegangen.

Der Cougar war mein und er bleibt es auch noch eine Weile! :bad:

LUX COUGAR

#2 Beitrag von LUX COUGAR » Mi 9. Feb 2005, 08:43

Bei mir ist etwas anders. 99 als ich den Cougar als neuwagen beim Fordhändler sah wollte ich auch einen Cougar haben(War aber unmöglich, Fahranfänger und das Geld hatte gefehlt) Hatte mir dann einen gebrauchten Scorpio gekauft. 1jahr später Totalschaden. Hatte dann nen Vectra(Opel 96BJ- war immer was kaputt). 2003 war ich also wieder auf der Suche nach nem neuen Auto. 2 Tage später ruft mein Fordhändler an und machte mir ein Super Angebot zum (Ausstellungstück) Cougar (Tunis blau) i4. Mein erster Neuwagen. Mitn Motor war ich von Anfang an zufrieden und bins immer noch! :D

Hannilein

Re: Wie seid Ihr zum Cougar gekommen?

#3 Beitrag von Hannilein » Mi 9. Feb 2005, 12:30

Also bei mir war das so: Ich hatte 7 Jahre lang einen SCORPIO Tournier (Automatik), den ich eigentlich nie richtig mochte. Reine Vernunftentscheidung, da ich aus beruflichen Gründen einen großen Kombi brauchte (Der Scorpio Tournier ist heute noch einer der größten Kombis auf deutschen Strassen). Ärger hatte ich mit dem Teil eigentlich nie, ich fand es nur einfach hässlich. Anfang 2003 änderte sich meine berufliche Situation und ich brauchte kein solch großen "Kasten" mehr. Da ich aber allgemein mit Ford zufrieden war, wollte ich auch weiterhin bei Ford bleiben. Und da ich mittlerweile die Vorzüge der Getriebeautomatik zu schätzen wusste, war Automatik die zweite Bedingung. Ich dachte eigentlich an einen guten gebrauchten Mondeo und suchte den Fordhändler meines Vertrauens auf, um mal zu sehen was er so rumstehen hat. Und da traf es mich wie ein Blitz: Da stand ein 2000er Cougar V6 mit Automatikgetriebe, schwarz mit Vollausstattung (Leder und so), und nur 26 Tkm gelaufen, aus erster Hand. Ich habe mich so heftig in dieses Auto verliebt, dass ich die Verhandlung mit dem Händler bezüglich Inzahlungnahme meines "alten" eigentlich nur noch "zum Schein" führte. Innerlich besaß ich "meinen" Cougar schon. Er hat mir dann noch ein ziemlich gutes Angebot gemacht, aber ich glaube, ich hätte den Cougar sogar gekauft, wenn mein Händler eine Inzahlungnahme abgelehnt hätte.
Bis heute habe ich diese Entscheidung nicht bereut und ich bin immer noch so hingerissen wie am ersten Tag. Hat inzwischen 50Tkm runter und bis jetzt keinerlei Ärger.

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#4 Beitrag von thbird » Do 10. Feb 2005, 21:30

Kuz und knapp mal meine Version.
Meine Freundin kam an einem Sonntag mit irgendeiner Wurfzeitung an und fragte was ich von dem Cougar im Anzeigenteil halte :contract: . Vorher hatten wir nie über einen Cougar gesprochen. :dispute:
Kurz noch im Internet gesurft was so ein Teil denn woanders kostet und drüber diskutiert. Und das wars dann bis sie zwei Tage später mit dem Kaufvertrag kam. :up:
Das breite Grinsen in meinem Gesicht war aber nicht nur wegen dem Cougar, jetzt war auch endlich der KA vom Hof. :D

Gruss Michael
Das Leben ist zu kurz um popelige Autos zu fahren.

Ford Thunderbird LX 4.6
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#5 Beitrag von RedCougar » Fr 11. Feb 2005, 23:39

Jep, Thomas, da muss ich dir zustimmen. Die Geschichten sind echt toll und zeigen, mit wieviel Emotionen so ein Autokauf behaftet sein kann. Darum will ich meine Geschichte auch hier nicht schuldig bleiben :D

Anno 2001: Ich hab einen roten Cougar auf der Präsentationsrampe eines Autohauses gesehen, an dem ich täglich vorbeigefahren bin. Da es sowieso an der Zeit war, meinen 5 Jahre alten Mondeo Kombi 1.6 noch gut zu verkaufen (außerdem waren für den fälligen TÜV noch ein paar Reparaturen nötig), hab ich mir den Cougar eines Tages mal näher angeschaut und erstmal für zu teuer befunden, da Neuwagen. Aber was für ein Wagen :love:

Der hat mich so fasziniert, wie sonst keines. Ich hab dann erstmal nach einem gebrauchten V6 gesucht (wenn schon, denn schon) und auch einen via Internet gefunden. Der stand irgendwo in SH. Also hurtig Termin gemacht, hingefahren und Probefahrt absolviert. Das war schon ein echt klasse Gefühl. Wir wurden uns aber leider nicht einig, da der Wagen nur in Kommison dort stand und mein Mondi ein reiner Ankauf für den Händler gewesen wäre. Das drückte extrem schmerzlich auf den Ankaufspreis vom Mondi. So hab ich das ganze erstmal ein paar Wochen auf Eis gelegt, da ich unbedingt einen roten wollte und zu der Zeit auch deutschlandweit kein weiterer in der Farbe mehr im Angebot war. Silber wär zwar grundsätzlich auch nicht schlecht gewesen, aber meine beiden Vorherigen waren schon silber und ich wollte nicht schon wieder die gleiche Farbe.

Trotzdem hat mich der Cougar, an dem ich noch immer täglich vorbeifuhr nicht losgelassen. Irgendwie hab ich, glaub ich, schon von ihm geträumt.

Glücklicher Zufall: Junior wurde eingeschult und so hatten die Mittel für den Kindergartenplatz keine Verwendung mehr. Natürlich fiel mir auch nichts besseres ein, als die DMarks gleich wieder zu verplanen ... für den bewussten Cougar. Ich wollte nun unbedingt diesen neuen Cougar, der mich dauernd ansah. Kurz im Familienkreis besprochen und am Schluss hörte ich nur noch: Jajaja, hol dir den Wagen :D

Doch der Schock war riesig, als ich im Autohaus ankam und der Wagen war nicht mehr da. Einfach nicht mehr da - verkauft?????
Glücklicherweise stellte sich dann aber nach einem Gespräch mit dem Senior-Chef heraus, dass er nur zwecks Farbgebung der Seitenschweller in der Lackiererei war. Oh man, den Stein hat glaub ich jeder plumpsen hören, der mir da vom Herzen fiel. Ich hatte dann nichts eiliger zu tun, als den Kaufvertrag zu unterschreiben - ohne ihn nochmal zu sehen oder eine Probefahrt zu machen.

Es wurde dann noch ein bisserl gefeilscht und auch für den Mondi einen sehr guten Preis herausgeholt (sowas kann er einfach besser). Auf dem Nachhauseweg habe ich nur gehört: "Du strahlst wie ein Honigkuchenpferd" *gg*. Ich musste mich allerdings noch ein paar Tage gedulden, bis ich mich endlich in MEINEN Cougar setzten konnte. Aber das Feeling, wie ich vom Hof des Händlers fuhr, vergess ich nie :sun:

Ich hab ja schon so manchen Kauf bedauert, aber diesen bis heute und auch künftig mit Sicherheit nicht.
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#6 Beitrag von Cougarius » Mo 14. Feb 2005, 15:15

Ein wirklich toller Thread!

Bei mir verhält es sich so: Ich war schon seit meinem Führerschein ein echter Ford-Fanatiker. Mein erster Wagen war ein gebrauchter Fiesta 1,1 mit 50 PS. Mit 18 Jahren war ich stolz, ein solches Auto mein eigen nennen zu können - vor allem, weil ihn weder Mami, noch Papi oder sonstwer bezahlt hatte. Nein! Ich hatte mir das Geld zusammengespart! Ich allein!

Schon nach einem Jahr merkte ich, daß es auch Autos mit ein paar PS mehr gibt. 1997 wurde der Ford Puma angekündigt und ich war sogleich Feuer und Flamme. Nach meinem Abitur überbrückte ich bis zum Zivildienst mit Arbeit in einer Fabrik, wo ich mir richtig Geld zusammensparte.
Doch merkte ich schnell, daß es fast hoffnungslos war, auf einen Puma zu sparen. Neu kostete er fast 32.000 Mark und gebraucht gab es keinen. Doch wollte ich auf alle Fälle ein neues Auto, bei dem es sich lohnen würde, Tuningmaßnahmen durchzuführen.

1998 war es dann soweit: Ein Ford Mondeo Bj. 95 stand beim Händler. Luganoblau und top ausgestattet (GLX, Schiebedach elektr., elektr. Fensterheber, ZV, Sportsitze) mit wenigen Kilometern. Es war nur ein 1,6 mit mageren 88 PS, doch für mich mit meinen 50 Fiesta-PS bedeutete das einen Quantensprung. Vom Wunsch, einen Puma zu fahren, kam ich dann auf den Mondeo. Seltsam, ich weiß. Doch faszinierte mich der Gedanke, ein so "braves" Auto wie einen Mondeo zu verspoilern und auffällig zu gestalten. Also unternahm ich eine Probefahrt mit dem Mondi - und was soll ich sagen? Der Wagen gefiel mir. Der Motor war leise (in Hinblick auf den Lärm des Fiesta) und die 88 PS kamen mir "brachial" vor.

Der Mondeo wurde gekauft! Im gleichen Jahr, stand auf der Autobild, daß Ford einen "Capri-Nachfolger" bringen wolle. Zu sehen waren schon erste Bilder von.... richtig - dem Cougar! Ich seufzte nur und schwelgte in Träumen, denn der Wagen gefiel mir noch weit besser als der Puma, den ich bis zu diesem Zeitpunkt für das Nonplus-Ultra gehalten hatte.

Es war wie verflucht: Schon nach ca. 3 Wochen fuhr mir jemand auf den Mondeo. Heckschaden in Höhe von 5000 Mark! Der Wagen wurde wieder instand gesetzt. Doch es sollte nicht der letzte Unfall gewesen sein....

Nun griffen sukzessiv meine Tuningmaßnahmen: Ein Remus-Sportauspuff, weiße Seitenblinker, Mattig Scheinwerferblenden, Kamei-Heckspoiler, Alufelgen, Sportluftfilter.... Doch all das Tuning-Treiben wurde von schlimmen Unfällen überschattet. Genau ein Jahr nach dem ersten Unfall, ereignete sich ein zweiter, noch schwerwiegender. Heckschaden für über 10.000 Mark! Zuerst dachte die Werkstatt schon, es sei ein Totalschaden.
Der Wagen wurde wieder in Stand gesetzt. Doch die Heckklappe schloß nicht mehr wie vorher - der erste Folgeschaden.
Dann ereilte mich das Pech, daß ich selbst schuld war: Ich fuhr rückwärts auf einem Parkplatz und rammte einen Escort. Wieder mußte die Stoßstange erneuert werden.
Dann kam der Hammer: Am 01.01.01 lief auf der Landstraße ein schwarzer Schäferhund in mein Auto. Ich fuhr trotz Bremsung noch locker 60 km/h und nahm den Hund voll mit. Frontschaden! Beide Scheinwerfer hinüber, Grill, Stoßstange, sogar der Kotflügel! Und der Hundebesitzer konnte nicht gefunden werden. Also blieb ich auf den Kosten sitzen.
Ein Jahr später dann stellte ich den Mondi ab auf einem Parkplatz. Als ich zurück kam, stellt ich fest, daß mir einer in den Kotflügel gefahren und abgehauen war. Na toll! Wieder blieb ich auf den Kosten sitzen.

Das Pech hing an dem Wagen....

Eines Tages (im Jahr 2002) begleitete ich einen Freund zum Fordhändler. Er wollte einen Fiesta kaufen und mich dabei haben als Berater. Bei der Gelegenenheit erblickte ich einen blauen Cougar I4 - und das zu einem günstigen Preis. Da stand er nun: Der Traum meiner schlaflosen Nächte. Naja, bei der Gelegenheit ließ ich mir eben auch mal den Schlüssel geben, um den Cougar mal von innen zu inspizieren. Wie gern hätte ich mal so einen gefahren! Tja, doch ein Kauf kam für mich nicht in Frage. Zuviel Geld hatte ich ja bereits in den Modeo gesteckt. Doch es sollte anders kommen....

Einige Wochen später hatte ich gigantischen Frust nach der Arbeit und beschloß, mir eine Probefahrt "just4fun" im besagten Cougar zu gönnen. Gesagt - getan: Ich rief den Händler an und vereinbarte eine Probefahrt.

Als ich zu ihm kam, stand er schon da, bereit dazu, mir Freude zu bescheren. Ich stieg ein, gurtete mich an und fuhr los. Sofort merkte ich den Unterschied zu meinem 1,6-Liter aus dem Mondeo. Der Cougar ging wesentlich besser los.

Ich fuhr auf die Autobahn und genoß die Laufruhe. Leider regnete es sehr stark an diesem April-Tag. Dennoch schaffte ich es, den Wagen mal kurz auf 200 km/h zu bringen. Wow! Mann, machte das Spaß! Dann fuhr ich noch ein Stück Landstraße - herrlich!

Als ich den Wagen dann wieder abstellte, dachte ich noch: "So, das war's dann! Es war wunderschön!" Doch es ließ mich nicht mehr los. Wochenlang ging mir der Cougar im Kopf um. Ich fuhr immer und immer wieder zum Fordhändler, der mich schon mit dem Schlüssel in der Hand begrüßte. Tja, dann machte er mir noch einen guten Preis für meinen Unfall-Mondeo - und es war geschehen!

Ich bereue den Kauf auf keinen Fall! Den Wagen werde ich hoffentlich noch viele Jahre fahren.
Cougar makez the world go round!
--------------------------
Genuss ist die schönste Form der Daseinsbewältigung!
Dekadenz hingegen die schlimmste Form des Realitätsverlustes!

juliocougar

#7 Beitrag von juliocougar » Mo 14. Feb 2005, 15:41

Mein Auto Geschichte war fruher auf meinem HP (auf Englisch):
__________________

My Car History

1. 1973 Dodge Dart
Big 318c.i. V-8, white with black stripes
- My first car, bought when I was 15, in 1980, working my first job in a Grocery store for $3/hour. ... Starter went out day ONE... torque converter day TWO... I could never afford tires. I always bought used 'Fire Sale' tires from a gas station that had burned down, for $1 each... had 13 flats in a year.
...Been in debt with car fun ever since! haha.
I still always liked stripes, though.

2. 1977 Ford LTD II
silver, burgundy velour interior,
a boat.

3. 1982 Ford EXP
2-seater, good car... 2 months after I bought this 2-seater, my wife was pregnant. Let that be a lesson for all ...

4. 1985 Dodge Shelby Charger turbo
black/silver, fast rattletrap, fun car. with stripes.

5. 1986 Chevrolet Spectrum
Settled for a small economy car. Not for long.

6. 1988 Pontiac LeMans
Opel Kadett design, built by Daewoo in Korea. Junk, LEMON, even though I bought it new. Debt from repairing this car put me back into the Army. Hoo-ah.

7. 1979 BMW 316 (German)
Bavarian Mechanic Wanted
Bring Many Wrenches
Big Money Waste
Learned a bit of mechanic'n on this car, a good basic rwd for that.

8. 1994 Mercury Tracer LTS
Ordered new from the factory.
Teal green 4-door pocket rocket, had the Escort GT engine. Was a very good car.

9. 1995 Ford Taurus
Ex-wife's dream. High payments and a big American family car with automatic tranny and a governer. My nightmare.

10. 1987 Dodge Shelby Charger turbo
black/silver, renovation project that didn't last.
Reliving the past is often not worth it.
Let that be a lesson for all ...

11. 1996 Ford Mustang LX
Dark Violet Pretty car. Brand new. Lost in the divorce, and I got the 95 Taurus.

12. 1979 Mercedes 230 (English-right hand drive) (in Germany)
...that was fun. Engine blew. Replacement engine blew...

13. 1991 Opel Calibra, Irmscher (German)
My present to myself for becoming a civilian again...
Ferrari Yellow with Yellow Borbet wheels. Racing cam, headers, chip-tuning, lowered, wide tires. ...eventually blew the engine.

14. 1999 Ford Fiesta (German)
Settled for a small car. Good car. For one year. ...didn't I try to settle for a small car once already?...

15. 1999 Ford Cougar (German)
Better coupe than the Cali. Strong V6.
________________________________

Ich hab das Concept-Cougar in Frankfurt IAA in 1997 gesehen, und war verliebt.
Spater, nach dem Tod meines Cali ... und ein peinliches Jahr mit dem Fiesta.. hab ich mein Silber Cat (1-Jahr gebraucht) gefunden. Preis stimmt, und auch das Stil.
Der Cougar sieht neue und futuristisch bis heute aus.
Qualität - bestes Auto in meinem Geschichte (leider - nicht schwer).
haha :P

MarcS.
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#8 Beitrag von MarcS. » Mi 16. Feb 2005, 18:40

Also meine Geschichte ist glaub auch ganz interessant..
Denn zu erst hat mein Vater ja den Cougar gefahren, ich noch kein Führerschein, fande das Auto klasse, er eigentlich auch...
Er gehörte damals ner Arbeitskolegin von mir, bei Ford natürlich und ich war dann einfach so frech und habe gesprochen: Das geht klar, gefällt uns, Vater auch Probefahrt gemacht, alles super.
Habe den Brief und den Rest alles schon zur Zulassungsstelle gebracht, dann aber bekam mein Vater doch nicht mehr so viel für sein alten und war darüber nicht so erfreut, nun stand er schon im Brief und dann biss er halt in den sauren Apfel :( :(
Naja nicht lange glaube ein 1 1/2 Jahr, dann wollte er was anderes, bequemeres :shock: und ich war dann so frei und habe ihn mir dann genommen..
War also alles schon geplant von mir, ne ne.. Fande ihn halt einfach klasse und möchte ihn auch nicht mehr ab geben.
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#9 Beitrag von RedCougar » Mi 16. Feb 2005, 20:58

Hehe, so geht´s natürlich auch :D
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Wildcat

#10 Beitrag von Wildcat » Mo 2. Mai 2005, 01:21

Habe jetzt seit gut 1 1/2 Jahren meinen eigenen Cougar. :lol:

Eigentlich fing alles damit an, daß mein Vater ein Mitarbeiter von Ford-Werke Köln sehr gut kennt ;),
der für den auserwärtigen Vertrieb für Ford-Deutschland zuständig ist.
Er machte meinen Eltern 2001 ein super Angebot :contract:, einen neuen importierten und das letzte Modell (Facelift) vom Ford Cougar zu kaufen. Meine Eltern hatten nicht lange überlegt den Cougi ;) zu kaufen.
Mein Vater und ich hatten den Cougar dann direkt daraufhin aus dem Ford-Werk in Köln abgeholt.
Ein Jahr später dann, also 2002 war ich über 3Monate in den USA, zwecks Auslandseinsatz von meiner ehem. Firma, wo ich dort das Auto noch besser kennenlernen konnte und einige Teile dann sogar mit nach Deutschland brachte. :]
2003 kaufte sich dann mein Bruder, auch einen Cougar aus Hamburg (Grüße :yes: nach Hamburg).
Da kam dann bei mir und in meiner Familie die Überlegung :gossip:, wieso sollte ich mir nicht auch einen Cougar kaufen.
Also, hatte ich mir beschlossen auch einen Cougar zu kaufen, den ich nach nur weniger Zeit beim Ford-Händler in Hessen/Odenwald
(Schöne Grüße :yes: nach Hessen) gefunden hatte und gekauft habe. Der Vorbesitzer war ein älterer Heer, Jahrgang 1929 :D,
der den Cougar als Zweitwagen besitzte und so nur 29900km runter hatte :lol:.

Meine Autos davor, waren ein Opel Omega 2.0 CD BJ.89 von meinen Eltern, dann ein Ford Escort 1.6 16V Flair BJ.96 :lol:.
Nach einem schweren Unfall mit dem Escort, kaufte ich mir dann von meinem Ford-Händler hier in Berlin, wo ich auch den Escort gekauft hatte, ein Opel Calibra 2.0 16 Keke Rosberg Edition letztes Modell BJ.97.

Seitdem verkauf des Calibras, bin ich stolzer besitzer des :lol: Cougars :lol:!

Gruß
Chris :D

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#11 Beitrag von cougarbabe » Fr 15. Jul 2005, 11:45

als meine mum 2000 ihren neuen freund kennen lernte war ich noch voll autouninteressiert. doch als ich zum ersten mal den cougar sah begann ich interesse zu entwickeln. ich beschäftigte mich intensiv mit der materie auto und versuchte alles über den cougar herauszufinden.
so jetzt steht mein herz in flamme für mein baby :love:
und ich bin meinem vater echt dankbar das er mir den cougar vorgestellt hat und ich ihn auch evtl. zum führerschein bekomme

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#12 Beitrag von bigmek » Fr 15. Jul 2005, 16:05

Hi !
Ja, wie bin ich zum Cougar gekommen ??? Nach jahrelangen, biederen VW's hatte ich die Nase voll.

1994 hatte ich zum ersten mal den alten 94er Mercury Cougar 3.8L V6 in den USA gefahren. Gross, schwer, aber irgendwie cool. So bekam ich auch den urspruenglichen Cougar von 67 zu sehen bei einigen US Car Treffen. Geiles Teil, aber nicht alltagstauglich hier in good old germany.
1998 sah ich dann den Cougar in den USA. Wow, war der geil, aber ich haette nie geglaubt, dass er mal irgendwie deutschen Boden erreichen koennte. Bisher waren ja Capri und Probe die einzigen Ford Coupe's in Deutschland.

Im Januar 1999 habe ich dann den Cougar zum ersten mal bei einem Ford Haendler in Hannover gesehen. Ich war nun ganz hin und weg. Nachdem mein damaliger Passat rumgemuckt hat, entschied ich mich mal nach dem Cougar zu schauen.
Ich war ueberrascht ueber den recht niedrigen Einstiegspreis und die gute Ausstattung.
Der V6 war damals leider ausshalb meiner finanziellen Moeglichkeiten. Also entschied ich mich fuer den schwarzen Ford Cougar 2L der bei meinem Ford Haendler um die Ecke im Schauraum stand.
War ein geniales feeling. Damals wie heute kennt oder erkennt kaum einer diesen Ford Cougar. Man hat ein schnuckeliges Coupe, mit reichlich Platz und dem hinterherschau effekt. :)

Nachdem ich schon Anfang 1999 bei NECO online war und einer der ersten 100 eingetragenen User war habe ich eine Menge Leute in den USA kennengelernt.
Durch meine haeufigen USA Aufenthalte habe ich auch einige NECO Meetings in den USA mitgemacht. Deutsche Teile mit nach USA gebracht, USA Teile mit nach Deutschland gebracht.
Obwohl der Cougar von haus aus nett aussah habe ich nach kurzer Zeit bei Stoffler auf der Homepage die Tuning Moeglichkeiten angeschaut. Schnell bin ich dort hingeduest und habe Hr. Stoffler und seinen Neffen kennengelernt. Ich fing mit dem K&N Luftfilter an, dann schickte mir sein Neffe vorab Fotos von der neuen Doppelauspuffanlage. Da gab es kein halten mehr. Geld zusammengekratzt und hingeduest.
Ach war das genial. Die Auspuffanlage passt so klasse.
Ein Jahr spaeter hatte Herr Stoffler dann den Faecherkruemmer fertig fuer den 2L Cougar und schwupp habe ich den dann auch einbauen lassen.

Als ich dann meine Original Cougar Felgen verkauft habe an Ilker in Stuttgart wurde so langsam EURO NECO geboren. Mit Ilker im regelmaessigen Kontakt per Email und Nelson Lopez und Fred aus Strassburg entstand dann EURO NECO. Fred baute die Homepage auf und wir hatten EURO NECO geboren. :roll:

2002 hatten wir unser erstes EURO NECO Treffen in Sindelfingen und seitdem waechst EURO NECO langsam aber stetig.
Ich habe zwar schon ein paar mal drueber nachgedacht den Cougar zu verkaufen, da wir mittlerweile mit vergroesserter Family eine A-Klasse , einen C-MAX und den Cougar haben. Eigentlich zu viel. Aber viel gibts fuer den Cougar auch nicht und ich und meine Frau haengen sehr an dem Cougar. Unser grosser meinte auch, wir sollen den Cougar behalten.
Tja, nun habe ich ihn immer noch und bin froh drueber :)

Gruss Marc
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#13 Beitrag von cougar65 » Sa 16. Jul 2005, 20:07

Nööö, kopieren ist langweilig...- :D

Meine "Infektion" (oder soll ich sagen: Anfälligkeit ;) ) begann eigentlich schon lange vor dem Erscheinen des Cougars.

Spätestens als ich mir meinen ersten Audi 80 (ein 85er) mit 1,8L 90PS (seinerzeit vergleichbar mit einem Golf special) kaufte, der mein erstes richtiges Auto war, wußte ich, warum schon als kleiner Junge von Geschwindigkeit, Formel 1 und schnellen Autos (klasse, diese Quartetts seinerzeit) fasziniert gewesen war.

Das Auto ging so dermaßen gut, dass mich z.B. an der Ampel Taxen mit `nem 300E Merser verwundert fragten, wievel PS denn der hätte. :D

Was folgte, war ein Audi 90 mit 2,3L und 136PS. Das war nocheinmal ein gewaltiger Sprung. Die Karre ging laut Tacho 245km/h (!! :shock: !!) und es war auch das erste Auto, bei dem mehr als 200km/h im Fahrzeugschein stand (209). Das war ein Klasse-Wagen in schickem Bambus-metallic und mit schwarzem Treser-Heckleuchtenband. -...und sauschnell!!!

Ich hatte dann das Gefühl, mich genug ausgetobt zu haben und kaufte mir einen Automatikwagen (zwar nicht mit weniger Pferdchen, aber deutlich schwerer und behäbiger). Wirklich gut an dem Auto waren nur der Fahrkomfort und die Tatsache, im Stau ganz locker bleiben zu können :zzz: . Ich fuhr den trotzdem `ne ganze Weile...-

Mit der Zeit war in mir aber wieder die Lust am (aktiven) Fahren erwacht und ich wollte unbedingt einen Wagen der schnell, sportlich und absolut reisetauglich ist. Ach ja, und er durfte keinesfalls weniger Hub und Leistung haben, als die Vorgänger! :D

Zu den Audi Zeiten liebäugelte ich zunächst mit dem TT. Aber dann kamen diese tollen Werbespots von Ford für Puma (mit Steve McQueen) und (vor allem) für den Cougar (mit Dennis Hopper) und der Titelmusik: "Born to be wild!" :bad:

Der Cougar sah aus, wie ich mir einen Sportwagen vorstelle: lange Schnauze, flache Scheinwerfer, niedrige Fahrzeughöhe mit stark geneigten Front- und Heckscheiben, in diesem Fall mit einer absolut atemberaubenden Seitenlinie, die in gestochen scharfen hinteren Seitenscheiben ausläuft.

Von da an war mein Schicksal eigentlich bereits besiegelt.

Aber es dauerte noch eine ganze Weile, bis mich das Schicksal zum Cougar zurück führen sollte. Der Wagen war mir schon fast wieder entfallen und man sah ihn auch kaum auf der Straße, als mein Audi-Händler Bockmist baute und mich quasi zwang, bei anderen Marken Ausschau zu halten. Ja, ja, die Zeit war reif für einen Wechsel und wie es der Zufall so wollte führten mich meine Wege zu Ford.

Da stand er, der einzige noch verbliebene in laserrot mit 0 km und mehr als TDM 14,0 unter Listenpreis! :shock:

Was mir sofort nicht gefiel, war die Qualitätsanmutung der Armaturen und des Cockpits. Aber was für eine reichhaltige Ausstattung und sonst stimmte an dem Wagen einfach alles, was ich mir wünschte.

Nur der riesige Kofferraum war ein zusätzliches Highlight. :lol:

Nachdem ich 2, 3x verhandelt hatte und auch noch für meinen alten Wagen gutes Geld bekam, war ich stolzer Besitzer eines Cougar!!

Ich werde nie vergessen, wie er mich an dem Abend, an dem ich ihn abholen konnte im Auslieferungsraum unter Neonlicht anstrahlte, als wollte er sagen: "Fahr mich...,schnell!!!!"

Hihi, mein Vater wollte unbedingt mit, und da ich ihm relativ wenig vorher erzählt hatte, hing ihm dort regelrecht der Unterkiefer bis zum Erdboden! :P

Das erste, was er bekam, war der Rechts/Links-Wolf. Zuerst wurde ich leider missverstanden, so musste ich fast eine Woche mit einem ekligen Doppelendrohr durch die Gegend fahren (so eine Schande)!

Aber dann kam die wahre Freude!! :D Die Leute bei Ford kennen mich mittlerweile ganz gut, denn auf den Sound sind doch einige neidisch. Das prophezeite mir mein Kundenberater damals gleich (-und ich möchte nicht wissen, mit welcher Wonne die Jungs die Funktion testen, wenn den Wagen `mal da lasse!).

Jetzt hat er bereits 42,0TKM auf der Uhr und zur Zeit läuft der Wagen gut, wie nie zuvor. Ich glaube, jetzt habe ich ihn halbwegs eingefahren und er bekommt jetzt auch mehr Auslauf auf der Landstraße. Naja, jedenfalls zieht er in letzter Zeit immer besser (und klingt auch noch geiler).

Also, so schnell wird´s nix Neues geben. Dieses Auto werde ich vielleicht sogar fahren bis ich richtig alt und grau bin! :baby:

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Re: Wie seid Ihr zum Cougar gekommen?

#14 Beitrag von Hitman » Do 3. Mär 2011, 18:11

Sehr interessante Berichte sind hier zu lesen :)

Also diese Autos hatte ich vor dem Cougar:

Opel Senator B R6 3,0i CD
Opel Senator B R6 3,0i 24V CD
Opel Omega B Caravan R6 3,0i 24V CD
BMW 523i Touring ´99er
Fiat Punto SX ´98er
Renault Clio Phase 2 1,2 16V Sport ´05er

aktuell: Cougar 2,5L 24V ´00er, 5 Gang, PDC, Stoffbezüge

Eigentlich war ich auf der Suche nach einem flotten kleinen Stadtflitzer. Das Budget war nicht hoch, maximal 1800 Euro. Nach langem hin und her, meist nur Probesitzen in den verschiedensten Kleinwagen (u.a. Ford Escort, Ford Puma usw.), war mir klar, das bei meiner Größe (2,03m) etwas Anderes auf den Schirm musste. Erste Wahl war ein BMW 325i Coupe in tollem Blau. Leider war nach einer Probefahrt klar: zu viele technische Mängel.

Einzige Alternative: Opel Omega C oder so...sieht nicht gut aus und Verbraucht mindst. genauso wie eine Cougar.
Also ging die Suche weiter. Dann kam ein guter Freund zu mir (der auch Ford Mechaniker ist), der mir einen Cougar zeigte. 170 TKM, 1 Jahr TÜV, dunkelgrün, im Kundenauftrag,Dellen, Beulen, Risse. große Maschine...alles Sachen wo man sagt: Nein Danke!..aber trotzdem wusste ich sofort: Der ist es! Den Kaufpreis wurde nochmal gesenkt. So hatte ich noch Geld für Anmeldung, Nummernschilder und ein paar kleine Sachen (Wischer usw.). Motor, Achsen, Federung, kein Rost (auch heute nicht!) Elecrto, Rahmen waren (sind)TOP. Wurde auch fast nur auf Langstrecke gefahren (Kassel-Österreich). Leider hatte die Vorbesitzerin kein gutes Auge fürs Einparken. Delle in der Motorhaube und Kotflügel teilw. gerissen und Kratzer. Von Innen ist der Wagen auch TOP.

Und nach neuen Reifen, Zündkerzen, Lenkstangen, neujustierung der PDC und 15 TKM fährt er sich immer noch super, auch bei hohen Geschwindigkeiten. Ich werde auch noch einiges in den Wagen reinstecken. Einfach ein tolles Auto!

Hoffe nur das ich irgendwann mal Zeit und Geld habe um die Katze KOMPLETT auf Vordermann zu bringen.

Gruß Hitman

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Re: Wie seid Ihr zum Cougar gekommen?

#15 Beitrag von Reacon » Fr 4. Mär 2011, 16:14

Hmm, der Forc Cougar ist eigentlich mein erstes Fahrzeug.

Mai 2009 Führerschein
Mai 2009 - Dezember 2009 Opel Combo (Papa)
Februar 2010 - September 2010 (RIP :oops: ) Nissan Silvia S14 (Papa)
Januar 2011 - heute Ford Cougar 2.0 auf mich angemeldet

Warum ich mich für den Cougar entschieden habe? Hmm, ich finde, der sieht, dafür dass er schon 12 Jahre alt ist, noch immer sehr gut aus, und macht auch sonst so einiges her Ist immer nch ein Exot, zum Auffallen bestens geeignet ;).

Mein nächster, jedoch als Liebhabderfahrzeug und Zweitwagen wird ein R33 GTS-T! Gegen Sommer gibts dann paar Bilder von meinen zwei Schatzis ;).

Wie ich zu meiner Raubkatze gekommen bin?

Papa "Sohn, Du willst doch bestimmt was sportliches und nicht unbedingt ein Fahrzeug was jeder hat, oder?!" Ich: "Joah, am besten was amerikanisches." Er "hmm, dann schau Dich mal nach Ford Cougar um. Sind echt schöne Teile" und unrecht hatte der Gute nicht :D.

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Re: Wie seid Ihr zum Cougar gekommen?

#16 Beitrag von cya » Fr 4. Mär 2011, 19:06

Also bei mir war es so das ich vor 2 Jahren angefangen habe mir ein neues auto zu suchen, 1. Auto wohl gemerkt. Mein alten Astra hatte ich von meinem Opa geerbt... ich wollte schon etwas floteres und kam dann auf einen sehr schönen BMW M3 coupe. Ab da stand fest das es ein coupe sein muss.Als das auto aber dann schon verkauft war und ich mit mieser laune zu meinem Schwager gefahren bin erzählte er mir das er seinen cougar beim Opel Händler zur Abwarackprämie abgegeben hat und sich einen Vectra dort ausgesucht hat... ich fand sein auto schon immer schön und dachte mir das es eine schande wäre wenn so ein schönes auto in den schrott geht... also kaufte ich einen wunderschönen silbernen cougar coupe mit gasanlage für 3000€ meinem schwager ab. Der Opel Händler musste alle sachen wieder rausrücken und ich war stolz wie oskar :D

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Re: Wie seid Ihr zum Cougar gekommen?

#17 Beitrag von Mau » Sa 5. Mär 2011, 10:45

Hatte 2005 das Glück, einmal einen Cougar V6 einer Bekannten fahren zu dürfen - habe mich gleich in den Wagen verliebt.
Die Entscheidungen für meine damaligen Fahrzeuge war dann eher vernunftorientiert und wirtschaftlicher Natur.
Im Fabruar 2011 lief dann der Finanzierungsvertrag für meinen Skoda aus, so dass ich einen Gebrauchten als Ersatz gesucht habe.
Durch einen Glücklichen Zufall stieß ich auf einen 2000er Cougar R4 mit nur 62 TKM Laufleistung und einem Vorbesitzer. Der musste es werden! Seit einem Monat bin ich nun stolzer Cougarbesitzer. Eine reine Bauchentscheidung. :love:

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Re: Wie seid Ihr zum Cougar gekommen?

#18 Beitrag von RedCougar » Sa 5. Mär 2011, 14:41

Es ist immer wieder schön zu lesen, dass der Cougar oft eine gefühlsbetonte Entscheidung ist.

Klasse Geschichten :up:
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Re: Wie seid Ihr zum Cougar gekommen?

#19 Beitrag von mecki » Sa 5. Mär 2011, 22:25

Als ich den Cougar das erste mal im Autohaus sah, wo wir mit unseren anderen Ford´s zur Rep. oder zum E-Teil kauf hinfuhren, gesehen hatte, stand für mich fest, so einen bekommst du auch.
Es dauert fast 5 Jahre bis es passte, und zwar durch Zufall stand einer versehentlich bei Autoscout 24 auf der Seite die für jeden zugänglich ist, anstatt auf der Händlerseite. Es wurde telefoniert und gefaxt ( unseren Gewerbeschein und den Eintrag bei der HWK). Mit den Zug nach Sachsen und mit dem Auto zurück.
Das sind im kommenden Monat 8 Jahre her.
Wir haben den Kauf nie bereut, trotz kleiner oder im letzten Jahre grösserer Probleme.
Ist halt eben ein tolles Auto.
Man(n) (Frau) liebt ihn oder nicht.


Gruss

Dagmar und Rainer

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Re: Wie seid Ihr zum Cougar gekommen?

#20 Beitrag von SirSizzle » So 6. Mär 2011, 10:37

Bei mir begab es sich folgendermaßen:

Ich kam mit dem Cougar zunächst viele Jahre nicht in Berührung, obschon ich bei der Markteinführung 1998 von ihm Notiz nahm.
Erst sehr viel später, nämlich im Sommer 2008 passierte es, dass ich sonntags zum Tierheim in Frankfurt gefahren bin mit meiner Freundin. Habe gerade geparkt, da fuhr ein schwarzer Cougar V6 mit dezentem Tuning (tiefer, Felgen, Duplex) an uns vorbei und parkte direkt vor meinem Probe V6. Der Fahrer wusste wohl, dass sein Wagen der "Nachfolger" meines Probes war und hatte meine interessierten Blicke gesehn.
Wir unterhielten uns kurz über die Autos, dann zeigte er mir den Cougar von innen/Kofferraum/Motorraum (die Frauen wurden schon ungeduldig und wollten endlich ins Tierheim ^^) und da war der Groschen gefallen. Wenn ich mich mal vom Probe trennen sollte, wird ein Cougar die Nachfolge antreten.
Das Design, die Seltenheit, der Innenraum, der starke V6...alles Argumente pro Cougar!

Zweieinhalb Jahre später war es dann soweit.. mein Probe hat die HU nicht bestanden und ich hätte einen hohen dreistelligen Betrag investieren müssen um ihn weiter am Leben zu erhalten obwohl ich 5 Monate vorher erst etwa 1500€ für einen ATM mit 95tkm hingelegt habe. Die Grenze des Wirtschaftlichen habe ich durch Tuning am Probe zwar längst überschritten in Relation zum aktuellen Wiederverkaufswert, aber da war dann Schluss. Hab nach 5 Jahren den Schlussstrich gezogen und der Wagen wurde (mit massivem Verlust) verkauft.

Dann schaute ich bei den bekannten Autobörsen nach nem adäquaten Ersatz, es war klar, dass es wieder mindestens ein V6 werden sollte, am liebsten in Coupeform und natürlich um einiges jünger und um viele Ausstattungsmerkmale reicher als mein 94er Probe.
In der Zwischenzeit fuhr ich eine 09`er A-Klasse cdi von der Firma, die ich kurzerhand von meinem genauso autoverliebten Chef zur Verfügung gestellt bekam für 2 Monate als Übergangslösung.

Plötzlich erinnerte ich mich wieder an die Situation von vor zwei Jahren und suchte nach nem Cougar. Dann habe ich "ihn" entdeckt...ein 99er V6 in Silber mit Tieferlegung, Leder, Distanzscheiben auf der HA, 8-fach bereift, schw. Haube, 115tkm, scheckheftgepflegt, beheizbare Frontscheibe, usw. usf.
Den hab ich mir also rausgepickt, angerufen --> 250km ins Ruhrgebiet gefahren --> Probefahrt (Begeisterung machte sich breit *g* --> Vertrag unterschrieben und gleich mitgenommen. :D

Das ist jetzt drei Monate her und ich bereue es nicht, ein tolles Auto :love:

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Wie seid Ihr zum Cougar gekommen?

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Wie seid Ihr zum Cougar gekommen?

#1 Beitrag von tst89 » Di 8. Feb 2005, 23:48

Hi zusammen,

diesen Thread hab ich aus dem Fordboard geklaut, weil ich dieses Thema einfach super finde und hier sich noch einige andere Leute rumtreiben :D
An dieser Stelle danke an Silke (RedCougar) für die Idee :up:

Wenn Ihr schon im Fordboard Eure Geschichte geschrieben habt, kopiert diese hier rein - wenn nicht haut in die Tasten ;)

Nun meine Geschichte:
Aaaaalso vor ungefähr 6 Jahren saß ich auf einer Automesse hier in München in einem echten ST200 (damals noch nicht ahnend welchen Kultstatus dieser besitzen würde) und ab da stand fest: irgendwann werd ich mal einen Cougar kaufen.

Lange Zeit später, nämlich im Sommer 2001 fuhr ich meinen ersten Cougar probe. Es war ein blauer R4 und nach dieser Probefahrt stand fest: Es wird KEIN Cougar mehr. :oops:
Sorry, aber der 4-Zylinder war mir für ein Sportcoupe einfach zu schwach. Außerdem war der Wagen total verraucht und sowas mir einem militanten Nichtraucher.

Im März 2002 kam mein zweiter Anlauf in Sachen Cougar, da mir der Wagen vom Design her einfach zu gut gefallen hat. An diesem Tag stimmte alles. Es war ein silberner V6. Gut erhalten und einfach schön. Nur dieser hatte kein Schiebedach (für mich ein Muß) und nachdem ich damals noch in Ausbildung war konnte ich mir diesen eh nicht leisten.

Ende Juli 2002 war es dann endlich soweit. Ich bin eigentlich nur zum nächsten Elektro-Fachmarkt CDs kaufen fahren. Ich weiß nicht warum, aber damals fuhr ich einen kleinen Umweg über einen Ford-Händler und während dem vorbeifahren fiel mir ein blauer Cougar auf. Ich hab angehalten und der war einfach perfekt:
Alte Oma als Vorbesitzerin, V6 mit Leder und Schiebedach, top gepflegt. Und alles zu einem fairen Preis.
Probefahrt, anschließend einige Tage Rechenarbeit und schon ist der Traum in Wirklichkeit gegangen.

Der Cougar war mein und er bleibt es auch noch eine Weile! :bad:

LUX COUGAR

#2 Beitrag von LUX COUGAR » Mi 9. Feb 2005, 08:43

Bei mir ist etwas anders. 99 als ich den Cougar als neuwagen beim Fordhändler sah wollte ich auch einen Cougar haben(War aber unmöglich, Fahranfänger und das Geld hatte gefehlt) Hatte mir dann einen gebrauchten Scorpio gekauft. 1jahr später Totalschaden. Hatte dann nen Vectra(Opel 96BJ- war immer was kaputt). 2003 war ich also wieder auf der Suche nach nem neuen Auto. 2 Tage später ruft mein Fordhändler an und machte mir ein Super Angebot zum (Ausstellungstück) Cougar (Tunis blau) i4. Mein erster Neuwagen. Mitn Motor war ich von Anfang an zufrieden und bins immer noch! :D

Hannilein

Re: Wie seid Ihr zum Cougar gekommen?

#3 Beitrag von Hannilein » Mi 9. Feb 2005, 12:30

Also bei mir war das so: Ich hatte 7 Jahre lang einen SCORPIO Tournier (Automatik), den ich eigentlich nie richtig mochte. Reine Vernunftentscheidung, da ich aus beruflichen Gründen einen großen Kombi brauchte (Der Scorpio Tournier ist heute noch einer der größten Kombis auf deutschen Strassen). Ärger hatte ich mit dem Teil eigentlich nie, ich fand es nur einfach hässlich. Anfang 2003 änderte sich meine berufliche Situation und ich brauchte kein solch großen "Kasten" mehr. Da ich aber allgemein mit Ford zufrieden war, wollte ich auch weiterhin bei Ford bleiben. Und da ich mittlerweile die Vorzüge der Getriebeautomatik zu schätzen wusste, war Automatik die zweite Bedingung. Ich dachte eigentlich an einen guten gebrauchten Mondeo und suchte den Fordhändler meines Vertrauens auf, um mal zu sehen was er so rumstehen hat. Und da traf es mich wie ein Blitz: Da stand ein 2000er Cougar V6 mit Automatikgetriebe, schwarz mit Vollausstattung (Leder und so), und nur 26 Tkm gelaufen, aus erster Hand. Ich habe mich so heftig in dieses Auto verliebt, dass ich die Verhandlung mit dem Händler bezüglich Inzahlungnahme meines "alten" eigentlich nur noch "zum Schein" führte. Innerlich besaß ich "meinen" Cougar schon. Er hat mir dann noch ein ziemlich gutes Angebot gemacht, aber ich glaube, ich hätte den Cougar sogar gekauft, wenn mein Händler eine Inzahlungnahme abgelehnt hätte.
Bis heute habe ich diese Entscheidung nicht bereut und ich bin immer noch so hingerissen wie am ersten Tag. Hat inzwischen 50Tkm runter und bis jetzt keinerlei Ärger.

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#4 Beitrag von thbird » Do 10. Feb 2005, 21:30

Kuz und knapp mal meine Version.
Meine Freundin kam an einem Sonntag mit irgendeiner Wurfzeitung an und fragte was ich von dem Cougar im Anzeigenteil halte :contract: . Vorher hatten wir nie über einen Cougar gesprochen. :dispute:
Kurz noch im Internet gesurft was so ein Teil denn woanders kostet und drüber diskutiert. Und das wars dann bis sie zwei Tage später mit dem Kaufvertrag kam. :up:
Das breite Grinsen in meinem Gesicht war aber nicht nur wegen dem Cougar, jetzt war auch endlich der KA vom Hof. :D

Gruss Michael
Das Leben ist zu kurz um popelige Autos zu fahren.

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#5 Beitrag von RedCougar » Fr 11. Feb 2005, 23:39

Jep, Thomas, da muss ich dir zustimmen. Die Geschichten sind echt toll und zeigen, mit wieviel Emotionen so ein Autokauf behaftet sein kann. Darum will ich meine Geschichte auch hier nicht schuldig bleiben :D

Anno 2001: Ich hab einen roten Cougar auf der Präsentationsrampe eines Autohauses gesehen, an dem ich täglich vorbeigefahren bin. Da es sowieso an der Zeit war, meinen 5 Jahre alten Mondeo Kombi 1.6 noch gut zu verkaufen (außerdem waren für den fälligen TÜV noch ein paar Reparaturen nötig), hab ich mir den Cougar eines Tages mal näher angeschaut und erstmal für zu teuer befunden, da Neuwagen. Aber was für ein Wagen :love:

Der hat mich so fasziniert, wie sonst keines. Ich hab dann erstmal nach einem gebrauchten V6 gesucht (wenn schon, denn schon) und auch einen via Internet gefunden. Der stand irgendwo in SH. Also hurtig Termin gemacht, hingefahren und Probefahrt absolviert. Das war schon ein echt klasse Gefühl. Wir wurden uns aber leider nicht einig, da der Wagen nur in Kommison dort stand und mein Mondi ein reiner Ankauf für den Händler gewesen wäre. Das drückte extrem schmerzlich auf den Ankaufspreis vom Mondi. So hab ich das ganze erstmal ein paar Wochen auf Eis gelegt, da ich unbedingt einen roten wollte und zu der Zeit auch deutschlandweit kein weiterer in der Farbe mehr im Angebot war. Silber wär zwar grundsätzlich auch nicht schlecht gewesen, aber meine beiden Vorherigen waren schon silber und ich wollte nicht schon wieder die gleiche Farbe.

Trotzdem hat mich der Cougar, an dem ich noch immer täglich vorbeifuhr nicht losgelassen. Irgendwie hab ich, glaub ich, schon von ihm geträumt.

Glücklicher Zufall: Junior wurde eingeschult und so hatten die Mittel für den Kindergartenplatz keine Verwendung mehr. Natürlich fiel mir auch nichts besseres ein, als die DMarks gleich wieder zu verplanen ... für den bewussten Cougar. Ich wollte nun unbedingt diesen neuen Cougar, der mich dauernd ansah. Kurz im Familienkreis besprochen und am Schluss hörte ich nur noch: Jajaja, hol dir den Wagen :D

Doch der Schock war riesig, als ich im Autohaus ankam und der Wagen war nicht mehr da. Einfach nicht mehr da - verkauft?????
Glücklicherweise stellte sich dann aber nach einem Gespräch mit dem Senior-Chef heraus, dass er nur zwecks Farbgebung der Seitenschweller in der Lackiererei war. Oh man, den Stein hat glaub ich jeder plumpsen hören, der mir da vom Herzen fiel. Ich hatte dann nichts eiliger zu tun, als den Kaufvertrag zu unterschreiben - ohne ihn nochmal zu sehen oder eine Probefahrt zu machen.

Es wurde dann noch ein bisserl gefeilscht und auch für den Mondi einen sehr guten Preis herausgeholt (sowas kann er einfach besser). Auf dem Nachhauseweg habe ich nur gehört: "Du strahlst wie ein Honigkuchenpferd" *gg*. Ich musste mich allerdings noch ein paar Tage gedulden, bis ich mich endlich in MEINEN Cougar setzten konnte. Aber das Feeling, wie ich vom Hof des Händlers fuhr, vergess ich nie :sun:

Ich hab ja schon so manchen Kauf bedauert, aber diesen bis heute und auch künftig mit Sicherheit nicht.
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#6 Beitrag von Cougarius » Mo 14. Feb 2005, 15:15

Ein wirklich toller Thread!

Bei mir verhält es sich so: Ich war schon seit meinem Führerschein ein echter Ford-Fanatiker. Mein erster Wagen war ein gebrauchter Fiesta 1,1 mit 50 PS. Mit 18 Jahren war ich stolz, ein solches Auto mein eigen nennen zu können - vor allem, weil ihn weder Mami, noch Papi oder sonstwer bezahlt hatte. Nein! Ich hatte mir das Geld zusammengespart! Ich allein!

Schon nach einem Jahr merkte ich, daß es auch Autos mit ein paar PS mehr gibt. 1997 wurde der Ford Puma angekündigt und ich war sogleich Feuer und Flamme. Nach meinem Abitur überbrückte ich bis zum Zivildienst mit Arbeit in einer Fabrik, wo ich mir richtig Geld zusammensparte.
Doch merkte ich schnell, daß es fast hoffnungslos war, auf einen Puma zu sparen. Neu kostete er fast 32.000 Mark und gebraucht gab es keinen. Doch wollte ich auf alle Fälle ein neues Auto, bei dem es sich lohnen würde, Tuningmaßnahmen durchzuführen.

1998 war es dann soweit: Ein Ford Mondeo Bj. 95 stand beim Händler. Luganoblau und top ausgestattet (GLX, Schiebedach elektr., elektr. Fensterheber, ZV, Sportsitze) mit wenigen Kilometern. Es war nur ein 1,6 mit mageren 88 PS, doch für mich mit meinen 50 Fiesta-PS bedeutete das einen Quantensprung. Vom Wunsch, einen Puma zu fahren, kam ich dann auf den Mondeo. Seltsam, ich weiß. Doch faszinierte mich der Gedanke, ein so "braves" Auto wie einen Mondeo zu verspoilern und auffällig zu gestalten. Also unternahm ich eine Probefahrt mit dem Mondi - und was soll ich sagen? Der Wagen gefiel mir. Der Motor war leise (in Hinblick auf den Lärm des Fiesta) und die 88 PS kamen mir "brachial" vor.

Der Mondeo wurde gekauft! Im gleichen Jahr, stand auf der Autobild, daß Ford einen "Capri-Nachfolger" bringen wolle. Zu sehen waren schon erste Bilder von.... richtig - dem Cougar! Ich seufzte nur und schwelgte in Träumen, denn der Wagen gefiel mir noch weit besser als der Puma, den ich bis zu diesem Zeitpunkt für das Nonplus-Ultra gehalten hatte.

Es war wie verflucht: Schon nach ca. 3 Wochen fuhr mir jemand auf den Mondeo. Heckschaden in Höhe von 5000 Mark! Der Wagen wurde wieder instand gesetzt. Doch es sollte nicht der letzte Unfall gewesen sein....

Nun griffen sukzessiv meine Tuningmaßnahmen: Ein Remus-Sportauspuff, weiße Seitenblinker, Mattig Scheinwerferblenden, Kamei-Heckspoiler, Alufelgen, Sportluftfilter.... Doch all das Tuning-Treiben wurde von schlimmen Unfällen überschattet. Genau ein Jahr nach dem ersten Unfall, ereignete sich ein zweiter, noch schwerwiegender. Heckschaden für über 10.000 Mark! Zuerst dachte die Werkstatt schon, es sei ein Totalschaden.
Der Wagen wurde wieder in Stand gesetzt. Doch die Heckklappe schloß nicht mehr wie vorher - der erste Folgeschaden.
Dann ereilte mich das Pech, daß ich selbst schuld war: Ich fuhr rückwärts auf einem Parkplatz und rammte einen Escort. Wieder mußte die Stoßstange erneuert werden.
Dann kam der Hammer: Am 01.01.01 lief auf der Landstraße ein schwarzer Schäferhund in mein Auto. Ich fuhr trotz Bremsung noch locker 60 km/h und nahm den Hund voll mit. Frontschaden! Beide Scheinwerfer hinüber, Grill, Stoßstange, sogar der Kotflügel! Und der Hundebesitzer konnte nicht gefunden werden. Also blieb ich auf den Kosten sitzen.
Ein Jahr später dann stellte ich den Mondi ab auf einem Parkplatz. Als ich zurück kam, stellt ich fest, daß mir einer in den Kotflügel gefahren und abgehauen war. Na toll! Wieder blieb ich auf den Kosten sitzen.

Das Pech hing an dem Wagen....

Eines Tages (im Jahr 2002) begleitete ich einen Freund zum Fordhändler. Er wollte einen Fiesta kaufen und mich dabei haben als Berater. Bei der Gelegenenheit erblickte ich einen blauen Cougar I4 - und das zu einem günstigen Preis. Da stand er nun: Der Traum meiner schlaflosen Nächte. Naja, bei der Gelegenheit ließ ich mir eben auch mal den Schlüssel geben, um den Cougar mal von innen zu inspizieren. Wie gern hätte ich mal so einen gefahren! Tja, doch ein Kauf kam für mich nicht in Frage. Zuviel Geld hatte ich ja bereits in den Modeo gesteckt. Doch es sollte anders kommen....

Einige Wochen später hatte ich gigantischen Frust nach der Arbeit und beschloß, mir eine Probefahrt "just4fun" im besagten Cougar zu gönnen. Gesagt - getan: Ich rief den Händler an und vereinbarte eine Probefahrt.

Als ich zu ihm kam, stand er schon da, bereit dazu, mir Freude zu bescheren. Ich stieg ein, gurtete mich an und fuhr los. Sofort merkte ich den Unterschied zu meinem 1,6-Liter aus dem Mondeo. Der Cougar ging wesentlich besser los.

Ich fuhr auf die Autobahn und genoß die Laufruhe. Leider regnete es sehr stark an diesem April-Tag. Dennoch schaffte ich es, den Wagen mal kurz auf 200 km/h zu bringen. Wow! Mann, machte das Spaß! Dann fuhr ich noch ein Stück Landstraße - herrlich!

Als ich den Wagen dann wieder abstellte, dachte ich noch: "So, das war's dann! Es war wunderschön!" Doch es ließ mich nicht mehr los. Wochenlang ging mir der Cougar im Kopf um. Ich fuhr immer und immer wieder zum Fordhändler, der mich schon mit dem Schlüssel in der Hand begrüßte. Tja, dann machte er mir noch einen guten Preis für meinen Unfall-Mondeo - und es war geschehen!

Ich bereue den Kauf auf keinen Fall! Den Wagen werde ich hoffentlich noch viele Jahre fahren.
Cougar makez the world go round!
--------------------------
Genuss ist die schönste Form der Daseinsbewältigung!
Dekadenz hingegen die schlimmste Form des Realitätsverlustes!

juliocougar

#7 Beitrag von juliocougar » Mo 14. Feb 2005, 15:41

Mein Auto Geschichte war fruher auf meinem HP (auf Englisch):
__________________

My Car History

1. 1973 Dodge Dart
Big 318c.i. V-8, white with black stripes
- My first car, bought when I was 15, in 1980, working my first job in a Grocery store for $3/hour. ... Starter went out day ONE... torque converter day TWO... I could never afford tires. I always bought used 'Fire Sale' tires from a gas station that had burned down, for $1 each... had 13 flats in a year.
...Been in debt with car fun ever since! haha.
I still always liked stripes, though.

2. 1977 Ford LTD II
silver, burgundy velour interior,
a boat.

3. 1982 Ford EXP
2-seater, good car... 2 months after I bought this 2-seater, my wife was pregnant. Let that be a lesson for all ...

4. 1985 Dodge Shelby Charger turbo
black/silver, fast rattletrap, fun car. with stripes.

5. 1986 Chevrolet Spectrum
Settled for a small economy car. Not for long.

6. 1988 Pontiac LeMans
Opel Kadett design, built by Daewoo in Korea. Junk, LEMON, even though I bought it new. Debt from repairing this car put me back into the Army. Hoo-ah.

7. 1979 BMW 316 (German)
Bavarian Mechanic Wanted
Bring Many Wrenches
Big Money Waste
Learned a bit of mechanic'n on this car, a good basic rwd for that.

8. 1994 Mercury Tracer LTS
Ordered new from the factory.
Teal green 4-door pocket rocket, had the Escort GT engine. Was a very good car.

9. 1995 Ford Taurus
Ex-wife's dream. High payments and a big American family car with automatic tranny and a governer. My nightmare.

10. 1987 Dodge Shelby Charger turbo
black/silver, renovation project that didn't last.
Reliving the past is often not worth it.
Let that be a lesson for all ...

11. 1996 Ford Mustang LX
Dark Violet Pretty car. Brand new. Lost in the divorce, and I got the 95 Taurus.

12. 1979 Mercedes 230 (English-right hand drive) (in Germany)
...that was fun. Engine blew. Replacement engine blew...

13. 1991 Opel Calibra, Irmscher (German)
My present to myself for becoming a civilian again...
Ferrari Yellow with Yellow Borbet wheels. Racing cam, headers, chip-tuning, lowered, wide tires. ...eventually blew the engine.

14. 1999 Ford Fiesta (German)
Settled for a small car. Good car. For one year. ...didn't I try to settle for a small car once already?...

15. 1999 Ford Cougar (German)
Better coupe than the Cali. Strong V6.
________________________________

Ich hab das Concept-Cougar in Frankfurt IAA in 1997 gesehen, und war verliebt.
Spater, nach dem Tod meines Cali ... und ein peinliches Jahr mit dem Fiesta.. hab ich mein Silber Cat (1-Jahr gebraucht) gefunden. Preis stimmt, und auch das Stil.
Der Cougar sieht neue und futuristisch bis heute aus.
Qualität - bestes Auto in meinem Geschichte (leider - nicht schwer).
haha :P

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#8 Beitrag von MarcS. » Mi 16. Feb 2005, 18:40

Also meine Geschichte ist glaub auch ganz interessant..
Denn zu erst hat mein Vater ja den Cougar gefahren, ich noch kein Führerschein, fande das Auto klasse, er eigentlich auch...
Er gehörte damals ner Arbeitskolegin von mir, bei Ford natürlich und ich war dann einfach so frech und habe gesprochen: Das geht klar, gefällt uns, Vater auch Probefahrt gemacht, alles super.
Habe den Brief und den Rest alles schon zur Zulassungsstelle gebracht, dann aber bekam mein Vater doch nicht mehr so viel für sein alten und war darüber nicht so erfreut, nun stand er schon im Brief und dann biss er halt in den sauren Apfel :( :(
Naja nicht lange glaube ein 1 1/2 Jahr, dann wollte er was anderes, bequemeres :shock: und ich war dann so frei und habe ihn mir dann genommen..
War also alles schon geplant von mir, ne ne.. Fande ihn halt einfach klasse und möchte ihn auch nicht mehr ab geben.
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#9 Beitrag von RedCougar » Mi 16. Feb 2005, 20:58

Hehe, so geht´s natürlich auch :D
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Wildcat

#10 Beitrag von Wildcat » Mo 2. Mai 2005, 01:21

Habe jetzt seit gut 1 1/2 Jahren meinen eigenen Cougar. :lol:

Eigentlich fing alles damit an, daß mein Vater ein Mitarbeiter von Ford-Werke Köln sehr gut kennt ;),
der für den auserwärtigen Vertrieb für Ford-Deutschland zuständig ist.
Er machte meinen Eltern 2001 ein super Angebot :contract:, einen neuen importierten und das letzte Modell (Facelift) vom Ford Cougar zu kaufen. Meine Eltern hatten nicht lange überlegt den Cougi ;) zu kaufen.
Mein Vater und ich hatten den Cougar dann direkt daraufhin aus dem Ford-Werk in Köln abgeholt.
Ein Jahr später dann, also 2002 war ich über 3Monate in den USA, zwecks Auslandseinsatz von meiner ehem. Firma, wo ich dort das Auto noch besser kennenlernen konnte und einige Teile dann sogar mit nach Deutschland brachte. :]
2003 kaufte sich dann mein Bruder, auch einen Cougar aus Hamburg (Grüße :yes: nach Hamburg).
Da kam dann bei mir und in meiner Familie die Überlegung :gossip:, wieso sollte ich mir nicht auch einen Cougar kaufen.
Also, hatte ich mir beschlossen auch einen Cougar zu kaufen, den ich nach nur weniger Zeit beim Ford-Händler in Hessen/Odenwald
(Schöne Grüße :yes: nach Hessen) gefunden hatte und gekauft habe. Der Vorbesitzer war ein älterer Heer, Jahrgang 1929 :D,
der den Cougar als Zweitwagen besitzte und so nur 29900km runter hatte :lol:.

Meine Autos davor, waren ein Opel Omega 2.0 CD BJ.89 von meinen Eltern, dann ein Ford Escort 1.6 16V Flair BJ.96 :lol:.
Nach einem schweren Unfall mit dem Escort, kaufte ich mir dann von meinem Ford-Händler hier in Berlin, wo ich auch den Escort gekauft hatte, ein Opel Calibra 2.0 16 Keke Rosberg Edition letztes Modell BJ.97.

Seitdem verkauf des Calibras, bin ich stolzer besitzer des :lol: Cougars :lol:!

Gruß
Chris :D

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#11 Beitrag von cougarbabe » Fr 15. Jul 2005, 11:45

als meine mum 2000 ihren neuen freund kennen lernte war ich noch voll autouninteressiert. doch als ich zum ersten mal den cougar sah begann ich interesse zu entwickeln. ich beschäftigte mich intensiv mit der materie auto und versuchte alles über den cougar herauszufinden.
so jetzt steht mein herz in flamme für mein baby :love:
und ich bin meinem vater echt dankbar das er mir den cougar vorgestellt hat und ich ihn auch evtl. zum führerschein bekomme

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bigmek
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#12 Beitrag von bigmek » Fr 15. Jul 2005, 16:05

Hi !
Ja, wie bin ich zum Cougar gekommen ??? Nach jahrelangen, biederen VW's hatte ich die Nase voll.

1994 hatte ich zum ersten mal den alten 94er Mercury Cougar 3.8L V6 in den USA gefahren. Gross, schwer, aber irgendwie cool. So bekam ich auch den urspruenglichen Cougar von 67 zu sehen bei einigen US Car Treffen. Geiles Teil, aber nicht alltagstauglich hier in good old germany.
1998 sah ich dann den Cougar in den USA. Wow, war der geil, aber ich haette nie geglaubt, dass er mal irgendwie deutschen Boden erreichen koennte. Bisher waren ja Capri und Probe die einzigen Ford Coupe's in Deutschland.

Im Januar 1999 habe ich dann den Cougar zum ersten mal bei einem Ford Haendler in Hannover gesehen. Ich war nun ganz hin und weg. Nachdem mein damaliger Passat rumgemuckt hat, entschied ich mich mal nach dem Cougar zu schauen.
Ich war ueberrascht ueber den recht niedrigen Einstiegspreis und die gute Ausstattung.
Der V6 war damals leider ausshalb meiner finanziellen Moeglichkeiten. Also entschied ich mich fuer den schwarzen Ford Cougar 2L der bei meinem Ford Haendler um die Ecke im Schauraum stand.
War ein geniales feeling. Damals wie heute kennt oder erkennt kaum einer diesen Ford Cougar. Man hat ein schnuckeliges Coupe, mit reichlich Platz und dem hinterherschau effekt. :)

Nachdem ich schon Anfang 1999 bei NECO online war und einer der ersten 100 eingetragenen User war habe ich eine Menge Leute in den USA kennengelernt.
Durch meine haeufigen USA Aufenthalte habe ich auch einige NECO Meetings in den USA mitgemacht. Deutsche Teile mit nach USA gebracht, USA Teile mit nach Deutschland gebracht.
Obwohl der Cougar von haus aus nett aussah habe ich nach kurzer Zeit bei Stoffler auf der Homepage die Tuning Moeglichkeiten angeschaut. Schnell bin ich dort hingeduest und habe Hr. Stoffler und seinen Neffen kennengelernt. Ich fing mit dem K&N Luftfilter an, dann schickte mir sein Neffe vorab Fotos von der neuen Doppelauspuffanlage. Da gab es kein halten mehr. Geld zusammengekratzt und hingeduest.
Ach war das genial. Die Auspuffanlage passt so klasse.
Ein Jahr spaeter hatte Herr Stoffler dann den Faecherkruemmer fertig fuer den 2L Cougar und schwupp habe ich den dann auch einbauen lassen.

Als ich dann meine Original Cougar Felgen verkauft habe an Ilker in Stuttgart wurde so langsam EURO NECO geboren. Mit Ilker im regelmaessigen Kontakt per Email und Nelson Lopez und Fred aus Strassburg entstand dann EURO NECO. Fred baute die Homepage auf und wir hatten EURO NECO geboren. :roll:

2002 hatten wir unser erstes EURO NECO Treffen in Sindelfingen und seitdem waechst EURO NECO langsam aber stetig.
Ich habe zwar schon ein paar mal drueber nachgedacht den Cougar zu verkaufen, da wir mittlerweile mit vergroesserter Family eine A-Klasse , einen C-MAX und den Cougar haben. Eigentlich zu viel. Aber viel gibts fuer den Cougar auch nicht und ich und meine Frau haengen sehr an dem Cougar. Unser grosser meinte auch, wir sollen den Cougar behalten.
Tja, nun habe ich ihn immer noch und bin froh drueber :)

Gruss Marc
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#13 Beitrag von cougar65 » Sa 16. Jul 2005, 20:07

Nööö, kopieren ist langweilig...- :D

Meine "Infektion" (oder soll ich sagen: Anfälligkeit ;) ) begann eigentlich schon lange vor dem Erscheinen des Cougars.

Spätestens als ich mir meinen ersten Audi 80 (ein 85er) mit 1,8L 90PS (seinerzeit vergleichbar mit einem Golf special) kaufte, der mein erstes richtiges Auto war, wußte ich, warum schon als kleiner Junge von Geschwindigkeit, Formel 1 und schnellen Autos (klasse, diese Quartetts seinerzeit) fasziniert gewesen war.

Das Auto ging so dermaßen gut, dass mich z.B. an der Ampel Taxen mit `nem 300E Merser verwundert fragten, wievel PS denn der hätte. :D

Was folgte, war ein Audi 90 mit 2,3L und 136PS. Das war nocheinmal ein gewaltiger Sprung. Die Karre ging laut Tacho 245km/h (!! :shock: !!) und es war auch das erste Auto, bei dem mehr als 200km/h im Fahrzeugschein stand (209). Das war ein Klasse-Wagen in schickem Bambus-metallic und mit schwarzem Treser-Heckleuchtenband. -...und sauschnell!!!

Ich hatte dann das Gefühl, mich genug ausgetobt zu haben und kaufte mir einen Automatikwagen (zwar nicht mit weniger Pferdchen, aber deutlich schwerer und behäbiger). Wirklich gut an dem Auto waren nur der Fahrkomfort und die Tatsache, im Stau ganz locker bleiben zu können :zzz: . Ich fuhr den trotzdem `ne ganze Weile...-

Mit der Zeit war in mir aber wieder die Lust am (aktiven) Fahren erwacht und ich wollte unbedingt einen Wagen der schnell, sportlich und absolut reisetauglich ist. Ach ja, und er durfte keinesfalls weniger Hub und Leistung haben, als die Vorgänger! :D

Zu den Audi Zeiten liebäugelte ich zunächst mit dem TT. Aber dann kamen diese tollen Werbespots von Ford für Puma (mit Steve McQueen) und (vor allem) für den Cougar (mit Dennis Hopper) und der Titelmusik: "Born to be wild!" :bad:

Der Cougar sah aus, wie ich mir einen Sportwagen vorstelle: lange Schnauze, flache Scheinwerfer, niedrige Fahrzeughöhe mit stark geneigten Front- und Heckscheiben, in diesem Fall mit einer absolut atemberaubenden Seitenlinie, die in gestochen scharfen hinteren Seitenscheiben ausläuft.

Von da an war mein Schicksal eigentlich bereits besiegelt.

Aber es dauerte noch eine ganze Weile, bis mich das Schicksal zum Cougar zurück führen sollte. Der Wagen war mir schon fast wieder entfallen und man sah ihn auch kaum auf der Straße, als mein Audi-Händler Bockmist baute und mich quasi zwang, bei anderen Marken Ausschau zu halten. Ja, ja, die Zeit war reif für einen Wechsel und wie es der Zufall so wollte führten mich meine Wege zu Ford.

Da stand er, der einzige noch verbliebene in laserrot mit 0 km und mehr als TDM 14,0 unter Listenpreis! :shock:

Was mir sofort nicht gefiel, war die Qualitätsanmutung der Armaturen und des Cockpits. Aber was für eine reichhaltige Ausstattung und sonst stimmte an dem Wagen einfach alles, was ich mir wünschte.

Nur der riesige Kofferraum war ein zusätzliches Highlight. :lol:

Nachdem ich 2, 3x verhandelt hatte und auch noch für meinen alten Wagen gutes Geld bekam, war ich stolzer Besitzer eines Cougar!!

Ich werde nie vergessen, wie er mich an dem Abend, an dem ich ihn abholen konnte im Auslieferungsraum unter Neonlicht anstrahlte, als wollte er sagen: "Fahr mich...,schnell!!!!"

Hihi, mein Vater wollte unbedingt mit, und da ich ihm relativ wenig vorher erzählt hatte, hing ihm dort regelrecht der Unterkiefer bis zum Erdboden! :P

Das erste, was er bekam, war der Rechts/Links-Wolf. Zuerst wurde ich leider missverstanden, so musste ich fast eine Woche mit einem ekligen Doppelendrohr durch die Gegend fahren (so eine Schande)!

Aber dann kam die wahre Freude!! :D Die Leute bei Ford kennen mich mittlerweile ganz gut, denn auf den Sound sind doch einige neidisch. Das prophezeite mir mein Kundenberater damals gleich (-und ich möchte nicht wissen, mit welcher Wonne die Jungs die Funktion testen, wenn den Wagen `mal da lasse!).

Jetzt hat er bereits 42,0TKM auf der Uhr und zur Zeit läuft der Wagen gut, wie nie zuvor. Ich glaube, jetzt habe ich ihn halbwegs eingefahren und er bekommt jetzt auch mehr Auslauf auf der Landstraße. Naja, jedenfalls zieht er in letzter Zeit immer besser (und klingt auch noch geiler).

Also, so schnell wird´s nix Neues geben. Dieses Auto werde ich vielleicht sogar fahren bis ich richtig alt und grau bin! :baby:

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Re: Wie seid Ihr zum Cougar gekommen?

#14 Beitrag von Hitman » Do 3. Mär 2011, 18:11

Sehr interessante Berichte sind hier zu lesen :)

Also diese Autos hatte ich vor dem Cougar:

Opel Senator B R6 3,0i CD
Opel Senator B R6 3,0i 24V CD
Opel Omega B Caravan R6 3,0i 24V CD
BMW 523i Touring ´99er
Fiat Punto SX ´98er
Renault Clio Phase 2 1,2 16V Sport ´05er

aktuell: Cougar 2,5L 24V ´00er, 5 Gang, PDC, Stoffbezüge

Eigentlich war ich auf der Suche nach einem flotten kleinen Stadtflitzer. Das Budget war nicht hoch, maximal 1800 Euro. Nach langem hin und her, meist nur Probesitzen in den verschiedensten Kleinwagen (u.a. Ford Escort, Ford Puma usw.), war mir klar, das bei meiner Größe (2,03m) etwas Anderes auf den Schirm musste. Erste Wahl war ein BMW 325i Coupe in tollem Blau. Leider war nach einer Probefahrt klar: zu viele technische Mängel.

Einzige Alternative: Opel Omega C oder so...sieht nicht gut aus und Verbraucht mindst. genauso wie eine Cougar.
Also ging die Suche weiter. Dann kam ein guter Freund zu mir (der auch Ford Mechaniker ist), der mir einen Cougar zeigte. 170 TKM, 1 Jahr TÜV, dunkelgrün, im Kundenauftrag,Dellen, Beulen, Risse. große Maschine...alles Sachen wo man sagt: Nein Danke!..aber trotzdem wusste ich sofort: Der ist es! Den Kaufpreis wurde nochmal gesenkt. So hatte ich noch Geld für Anmeldung, Nummernschilder und ein paar kleine Sachen (Wischer usw.). Motor, Achsen, Federung, kein Rost (auch heute nicht!) Elecrto, Rahmen waren (sind)TOP. Wurde auch fast nur auf Langstrecke gefahren (Kassel-Österreich). Leider hatte die Vorbesitzerin kein gutes Auge fürs Einparken. Delle in der Motorhaube und Kotflügel teilw. gerissen und Kratzer. Von Innen ist der Wagen auch TOP.

Und nach neuen Reifen, Zündkerzen, Lenkstangen, neujustierung der PDC und 15 TKM fährt er sich immer noch super, auch bei hohen Geschwindigkeiten. Ich werde auch noch einiges in den Wagen reinstecken. Einfach ein tolles Auto!

Hoffe nur das ich irgendwann mal Zeit und Geld habe um die Katze KOMPLETT auf Vordermann zu bringen.

Gruß Hitman

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Re: Wie seid Ihr zum Cougar gekommen?

#15 Beitrag von Reacon » Fr 4. Mär 2011, 16:14

Hmm, der Forc Cougar ist eigentlich mein erstes Fahrzeug.

Mai 2009 Führerschein
Mai 2009 - Dezember 2009 Opel Combo (Papa)
Februar 2010 - September 2010 (RIP :oops: ) Nissan Silvia S14 (Papa)
Januar 2011 - heute Ford Cougar 2.0 auf mich angemeldet

Warum ich mich für den Cougar entschieden habe? Hmm, ich finde, der sieht, dafür dass er schon 12 Jahre alt ist, noch immer sehr gut aus, und macht auch sonst so einiges her Ist immer nch ein Exot, zum Auffallen bestens geeignet ;).

Mein nächster, jedoch als Liebhabderfahrzeug und Zweitwagen wird ein R33 GTS-T! Gegen Sommer gibts dann paar Bilder von meinen zwei Schatzis ;).

Wie ich zu meiner Raubkatze gekommen bin?

Papa "Sohn, Du willst doch bestimmt was sportliches und nicht unbedingt ein Fahrzeug was jeder hat, oder?!" Ich: "Joah, am besten was amerikanisches." Er "hmm, dann schau Dich mal nach Ford Cougar um. Sind echt schöne Teile" und unrecht hatte der Gute nicht :D.

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Re: Wie seid Ihr zum Cougar gekommen?

#16 Beitrag von cya » Fr 4. Mär 2011, 19:06

Also bei mir war es so das ich vor 2 Jahren angefangen habe mir ein neues auto zu suchen, 1. Auto wohl gemerkt. Mein alten Astra hatte ich von meinem Opa geerbt... ich wollte schon etwas floteres und kam dann auf einen sehr schönen BMW M3 coupe. Ab da stand fest das es ein coupe sein muss.Als das auto aber dann schon verkauft war und ich mit mieser laune zu meinem Schwager gefahren bin erzählte er mir das er seinen cougar beim Opel Händler zur Abwarackprämie abgegeben hat und sich einen Vectra dort ausgesucht hat... ich fand sein auto schon immer schön und dachte mir das es eine schande wäre wenn so ein schönes auto in den schrott geht... also kaufte ich einen wunderschönen silbernen cougar coupe mit gasanlage für 3000€ meinem schwager ab. Der Opel Händler musste alle sachen wieder rausrücken und ich war stolz wie oskar :D

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Re: Wie seid Ihr zum Cougar gekommen?

#17 Beitrag von Mau » Sa 5. Mär 2011, 10:45

Hatte 2005 das Glück, einmal einen Cougar V6 einer Bekannten fahren zu dürfen - habe mich gleich in den Wagen verliebt.
Die Entscheidungen für meine damaligen Fahrzeuge war dann eher vernunftorientiert und wirtschaftlicher Natur.
Im Fabruar 2011 lief dann der Finanzierungsvertrag für meinen Skoda aus, so dass ich einen Gebrauchten als Ersatz gesucht habe.
Durch einen Glücklichen Zufall stieß ich auf einen 2000er Cougar R4 mit nur 62 TKM Laufleistung und einem Vorbesitzer. Der musste es werden! Seit einem Monat bin ich nun stolzer Cougarbesitzer. Eine reine Bauchentscheidung. :love:

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Re: Wie seid Ihr zum Cougar gekommen?

#18 Beitrag von RedCougar » Sa 5. Mär 2011, 14:41

Es ist immer wieder schön zu lesen, dass der Cougar oft eine gefühlsbetonte Entscheidung ist.

Klasse Geschichten :up:
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Re: Wie seid Ihr zum Cougar gekommen?

#19 Beitrag von mecki » Sa 5. Mär 2011, 22:25

Als ich den Cougar das erste mal im Autohaus sah, wo wir mit unseren anderen Ford´s zur Rep. oder zum E-Teil kauf hinfuhren, gesehen hatte, stand für mich fest, so einen bekommst du auch.
Es dauert fast 5 Jahre bis es passte, und zwar durch Zufall stand einer versehentlich bei Autoscout 24 auf der Seite die für jeden zugänglich ist, anstatt auf der Händlerseite. Es wurde telefoniert und gefaxt ( unseren Gewerbeschein und den Eintrag bei der HWK). Mit den Zug nach Sachsen und mit dem Auto zurück.
Das sind im kommenden Monat 8 Jahre her.
Wir haben den Kauf nie bereut, trotz kleiner oder im letzten Jahre grösserer Probleme.
Ist halt eben ein tolles Auto.
Man(n) (Frau) liebt ihn oder nicht.


Gruss

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Re: Wie seid Ihr zum Cougar gekommen?

#20 Beitrag von SirSizzle » So 6. Mär 2011, 10:37

Bei mir begab es sich folgendermaßen:

Ich kam mit dem Cougar zunächst viele Jahre nicht in Berührung, obschon ich bei der Markteinführung 1998 von ihm Notiz nahm.
Erst sehr viel später, nämlich im Sommer 2008 passierte es, dass ich sonntags zum Tierheim in Frankfurt gefahren bin mit meiner Freundin. Habe gerade geparkt, da fuhr ein schwarzer Cougar V6 mit dezentem Tuning (tiefer, Felgen, Duplex) an uns vorbei und parkte direkt vor meinem Probe V6. Der Fahrer wusste wohl, dass sein Wagen der "Nachfolger" meines Probes war und hatte meine interessierten Blicke gesehn.
Wir unterhielten uns kurz über die Autos, dann zeigte er mir den Cougar von innen/Kofferraum/Motorraum (die Frauen wurden schon ungeduldig und wollten endlich ins Tierheim ^^) und da war der Groschen gefallen. Wenn ich mich mal vom Probe trennen sollte, wird ein Cougar die Nachfolge antreten.
Das Design, die Seltenheit, der Innenraum, der starke V6...alles Argumente pro Cougar!

Zweieinhalb Jahre später war es dann soweit.. mein Probe hat die HU nicht bestanden und ich hätte einen hohen dreistelligen Betrag investieren müssen um ihn weiter am Leben zu erhalten obwohl ich 5 Monate vorher erst etwa 1500€ für einen ATM mit 95tkm hingelegt habe. Die Grenze des Wirtschaftlichen habe ich durch Tuning am Probe zwar längst überschritten in Relation zum aktuellen Wiederverkaufswert, aber da war dann Schluss. Hab nach 5 Jahren den Schlussstrich gezogen und der Wagen wurde (mit massivem Verlust) verkauft.

Dann schaute ich bei den bekannten Autobörsen nach nem adäquaten Ersatz, es war klar, dass es wieder mindestens ein V6 werden sollte, am liebsten in Coupeform und natürlich um einiges jünger und um viele Ausstattungsmerkmale reicher als mein 94er Probe.
In der Zwischenzeit fuhr ich eine 09`er A-Klasse cdi von der Firma, die ich kurzerhand von meinem genauso autoverliebten Chef zur Verfügung gestellt bekam für 2 Monate als Übergangslösung.

Plötzlich erinnerte ich mich wieder an die Situation von vor zwei Jahren und suchte nach nem Cougar. Dann habe ich "ihn" entdeckt...ein 99er V6 in Silber mit Tieferlegung, Leder, Distanzscheiben auf der HA, 8-fach bereift, schw. Haube, 115tkm, scheckheftgepflegt, beheizbare Frontscheibe, usw. usf.
Den hab ich mir also rausgepickt, angerufen --> 250km ins Ruhrgebiet gefahren --> Probefahrt (Begeisterung machte sich breit *g* --> Vertrag unterschrieben und gleich mitgenommen. :D

Das ist jetzt drei Monate her und ich bereue es nicht, ein tolles Auto :love:

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